| Früher war die Hochzeitsnacht der Höhepunkt einer Hochzeit, denn in dieser Nacht durfte das Paar erstmals Geschlechtsverkehr haben. Heute ist es die Entscheidung des Hochzeitspaares, wie es die Hochzeitsnacht verbringt. Zudem sind heute auch oftmals die Freunde und Bekannte an der Hochzeitsnacht beteiligt, denn sie denken sich allerlei Streiche aus, um das Brautpaar von dem eigentlichen Sinn der Hochzeitsnacht abzuhalten. Zum Standard-Schabernack gehört z.B. das Herausnehmen der Matratzen, die sich auf dem Balkon oder der Terrasse wiederfindet. Auch das mit Luftballons gefüllte Schlafzimmer finden die Brautleute häufig vor. Möchten die Gäste, dass die Hochzeitsnacht in keinem Fall ruhig wird, verstecken sie im ganzen Schlafzimmer kleine Wecker, die abwechselnd von der Hochzeitsnacht ablenken. Damit man dem Schabernack der Freude entgehen kann, sollte man den Ort der Hochzeitsnacht geheim halten. Es gibt Hotels die eine Honeymoon-Suite anbieten, die dann wunderbar romantisch eingerichtet ist. Ein Frühstück im Bett gehört natürlich dazu. Vorteilhaft ist es, wenn man in einem Hotel feiert und dort auch gleich ein Zimmer gebucht hat. Oftmals wird dies den Brautleuten sogar kostenlos für die Hochzeitsnacht zur Verfügung gestellt. Die Hochzeitsnacht ist jedoch in den meisten Fällen eine Nacht wie jede andere auch, denn ein Brautpaar hat einen sehr langen und aufregenden Tag hinter sich und freut sich eher auf die gemeinsame Ruhe. Allerdings verzichten auch wenige Paare an diesem besonderen Tag auf Intimität, weshalb auch immer wieder das „Darunter“ eine große Rolle spielt. Viele Bräute suchen sich für die Hochzeitsnacht ganz besondere Dessous aus, um ihren Liebsten damit zu beeindrucken. |