Es gibt sehr viele Hochzeitsbräuche, die seit vielen Jahrhunderten auf einer Hochzeit nicht fehlen dürfen. Dabei sind die Hochzeitsbräuche in den unterschiedlichen Regionen von Deutschland sehr verschieden. Einer der schönsten Hochzeitsbräuche im Harz ist das Bräutigamversaufen. Hierbei wird der frisch gebackenen Ehemann am Tag nach der kirchlichen Trauung von seinen Freunden entführt und auf eine Leiter gebunden. Dann geht es zu einem See, Bach oder Fluss und er wird vom Junggesellen zum Bräutigam umgetauft. Retten kann ihn dann seine Ehefrau mit Getränken für die ganze Sippe. Hochzeitsbräuche, die fast überall Anwendung finden sind die Brautjungfern, die so ähnlich wie die Braut gekleidet sind. Sie gehen am Anfang des Brautzuges und verwirren die bösen Geister, denn diese können die Braut nicht von den Brautjungfern unterscheiden. Das der Bräutigam die Braut über die Schelle ihres neuen Zuhauses tragen muss, ist ebenfalls einer der Hochzeitsbräuche, der sehr weit verbreitet ist. Damit sollen die Geister, die unter der Schwelle leben, daran gehindert werden, der Braut etwas anhaben zu wollen. Die meisten der etwas moderneren Hochzeitsbräuche kommen aus den USA und aus Großbritannien. In Amerika bindet man dem frisch vermählten Ehepaar Konservendosen an das Fahrzeug. In England ist einer der beliebtesten Hochzeitsbräuche, dass nach der Trauung Reis als Fruchtbarkeitssymbol geworfen wird. Hochzeitsbräuche können auch nervig sein und wenn ein Brautpaar keinen Wert auf diese Spielchen legt, dann kann es das ganz deutlich sagen und darum bitten, dass keine Hochzeitsbräuche durchgeführt werden. Schließlich ist es ihr großer Tag und da dürfen auch sie entscheiden was passiert.
 

Andere Hochzeit Themen: